Viele haben es versucht, aber nur wenige Irish Folk Bands haben es geschafft: nämlich einen völlig eigenständigen Sound zu schaffen. Beoga gehören zu diesen wenigen Ausnahmen. Das Quintett verzaubert mit seiner erfrischend modernen Art von Irish Folk und das Prädikat „New Folk Wizards“ ist nicht zu hoch gegriffen. Sie haben allerhand Tricks, Kniffe und überraschende Ideen drauf, wie man irische Roots mit Anleihen aus anderen Weltmusikstilen mischen, ja sogar mit Klassik oder Jazz verbinden kann. Irish Folk á la Beoga ist einfach „Worldmusic made in Ireland“.

Die Band hat bereits 2005 als Newcomer beim IFF begeistert. So schwärmte damals das Feuilleton der FAZ: „Das junge Quintett Beoga fetzt, …die Jigs & Reels unwiederstehlich mit jazzigen Drang und Drive, wilden Synkopen und schrillen Dissonanzen herunter, um im nächsten Moment sinfonische Pastellstimmungen wie in den besten Momenten der Chieftains zu erzeugen.“ Drei Jahre später ist die Band nun zu einem echten Headliner gereift und wird die Geschicke des Irish Folk in diesem und nächsten Jahrzehnt maßgeblich mitbestimmen.