IRISH SPEEDFOLK seit 1990 – eine einzigartige BIOGRAFIE

Seit ihrer Gründung 1990 stehen Fiddler’s Green für ihre ganz eigene musikalische Kunstform, die sie inzwischen weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt gemacht hat. Kurz und einprägsam IRISH SPEEDFOLK nennt das Sextett aus Erlangen seine kreative Mischung, in der sich Folk, Ska, Punk, Reggae und Einflüsse des Rock verbinden.
Mit über 1700 Live-Konzerten in Deutschland und Europa haben sie sich in über zweieinhalb Jahrzehnten einen hervorragenden Ruf als Live-Band erspielt. Dass sie diesem stets gerecht werden, beweisen die Speedfolker dabei jedoch in jeder einzelnen ihrer Shows, in denen sie sich als eingespielte, aber nie zu routinierte Band zeigen. Nicht nur die authentisch-herbe Musikqualität macht die einzigartige Bühnenenergie der Band aus, sondern auch der Hang zu Humoresken und der begeisterte Austausch mit den Fans. Fiddler’s Green kreieren dabei einen zutiefst persönlichen Stil, ganz gleich ob die Mengen zur Feierhymne im Circle Pit rotieren oder einer berührenden Ballade lauschen. Von Lowlands und Pinkpop Festival in Holland über Sweden Rock und gefeierten Auftritten beim legendären Metal-Festival in Wacken bis hin zum weltberühmten Montreux Jazzfestival – Fiddler’s Green haben in 25 Jahren eindrucksvoll gezeigt, dass sie geografische und musikalische Grenzen spielend hinter sich lassen. 18 Alben – davon 13 Studioalben – und vier DVDs unterstreichen den Erfolg der Band, die dem oft inflationär gebrauchten Ausdruck des „Sich-NeuErfindens“ eine ganz neue Dimension verleihen. Denn Fiddler’s Green haben einen Großteil ihrer Karriere einer konsequenten kreativen Entwicklung mit Mut zu Neuem zu verdanken. Nur so konnten über 26 Jahre Speedfolk mit Spaßgarantie entstehen!

Die Gründung

Fiddler’s Green wurde 1990 mit der Idee gegründet, eine Folkband der Moderne ins Leben zu rufen. Die Gründungsmitglieder Rainer Schulz, Peter Pathos und Ralf „Albi“ Albers hatten zu diesem Zeitpunkt bereits einige musikalische Erfahrungen gesammelt, unter anderem auch in gemeinsamen Projekten. Für die richtigen Folk-Klänge bei Fiddler’s Green fehlte es aber noch an einem Geiger, den man schließlich über ein Inserat in Robert Oppel fand; als Schlagzeuger
konnte man Eric Obst gewinnen. Nach nur drei Proben fand im November 1990 der erste Auftritt der komplettierten Band beim Newcomer-Festival im Erlanger E-Werk statt, wo sie prompt den zweiten Platz abräumten. Kaum ein Jahr später bekam die Band durch Stefan Klug erneuten Zuwachs, der den Fiddler’s-Sound bis heute mit dem Akkordeon und der irischen Rahmentrommel Bodhrán veredelt. Zur gleichen Zeit musste Geiger Robert aus beruflichen Gründen die Band verlassen und wurde durch Tobias Rempe ersetzt.
Das erste musikalische Lebenszeichen auf Platte gab es dann im August 1992:
Das Debüt-Album mit dem Titel FIDDLER’S GREEN erblickte das Licht der Welt. Einige Monate später erschien bereits das zweite Album BLACK SHEEP und für die Band erschloss sich durch zahlreiche überregionale Auftritte ein neuer Bekanntheitsgrad. Im Jahr 1995 verließ Tobias Rempe Fiddler’s Green und wurde durch seinen Namensvetter Tobias Schäfer ersetzt, der schon zuvor bei Konzerten eingesprungen war. Wolfram Kellner trat außerdem die Nachfolge von Schlagzeuger Eric Obst an. Im Sommer 2000 verließ Fiddler Tobias Schäfer die Band und wurde durch Tobias Heindl ersetzt, der bis heute kunstvoll die Saiten streicht. Auch am Schlagzeug gab es 2001 noch einmal einen Wechsel: Wolfram Kellner ging zur befreundeten Band J.B.O. Seitdem liefert Frank Jooß den Rhythmus für den temperamentvollen Speedfolk.

Fiddler’s Green 2.0

Nach dem Ausscheiden von Gründungsmitglied Peter Pathos im Frühling 2006 gaben Fiddler’s Green mit ihrem Neuzugang Pat Prziwara an Gesang und Gitarre der Band neue musikalische Triebkraft. Die Songs wurden noch einmal eine Ecke rockiger und der Punk erhielt mit rebellischen, trotzigen Lyrics und harten Riffs noch mehr Gewicht. Das erste Album in neuer Besetzung DRIVE ME MAD! erreichte schließlich Platz 74 der deutschen Albumcharts. Mit SPORTS DAY AT KILLALOE bewiesen Fiddler’s Green 2009 erneut, dass sich Experimentierfreude und Innovationsgeist auszahlen. Mit Platz 52 gelang die beste Chart-Platzierung seit Bandgründung. 2010 wurden 20 Jahre Speedfolk mit der Live-DVD FOLK’S NOT DEAD gefeiert. Im Frühjahr 2011 starteten Fiddler’s Green dann zu einer mehrwöchigen Akustiktour. Eine Supporttour über zwei Wochen mit In Extremo und weitere Konzerte im europäischen Ausland führten den Erfolg im Anschluss fort. Das Studiowerk mit dem programmatischen Titel WALL OF FOLK bescherte der Band im Herbst des Jahres dann einen neuen persönlichen Rekord: Platz 24 in den deutschen Albumcharts!
Ihre unverkennbaren Qualitäten als Akustik-Musiker bewiesen Fiddler’s Green 2012 erneut mit dem Live-Album ACOUSTIC PUB CRAWL nebst zugehöriger Unplugged-Tour. Doch auch die härteren Klänge kamen nicht lange zu kurz, denn mit dem zwölften Album WINNERS & BOOZERS setzten Fiddler’s Green ihre Kompositionen kräftig unter Strom und zeigten, dass sie mittlerweile ihre eigenen Klassiker schreiben, die mit Platz 7 der deutschen Albumcharts diesmal sogar die Top 10 knackten! Im Jahr 2015 wurde ein weiterer Meilenstein gesetzt: 25 Jahre Fiddler’s Green! Ein solches Jubiläum wollte natürlich mit neuem Album und Konzert-Tour gefeiert werden. Als Hommage an einen ihrer beliebtesten Hits trägt das Jubiläums-Album den Titel 25 BLARNEY ROSES. Darauf befinden sich mit „Blarney Roses“ und „Rocky Road To Dublin“ Neuaufnahmen von Songs der ersten Stunde, sowie mit „Take Me Back“ und „Burning The Night“ zwei exklusive neue, bislang unveröffentlichte Stücke, die von einer Best-Of-Compilation stilvoll abgerundet werden. Immerhin sind Fiddler’s Green dafür bekannt, das Alte zu schätzen, Neues zu kreieren und beides mit jeder Menge Energie und Spiellust zu feiern! Das schlug sich nicht zuletzt auch in der zugehörigen Tour nieder, die die erfolgreichste in der Bandgeschichte war. Kaum verwunderlich daher, dass knapp ein Jahr später am 28. Oktober 2016 das langersehnte Teufelszeug mit Namen DEVIL’S DOZEN erscheinen wird, das mit seiner Tour konsequent an den Vorgänger anschließen wird. Nach drei Jahren Wartezeit auf das nächste Studioalbum wagt sich die Band dank der Zusammenarbeit mit dem Produzententeam Jörg Umbreit und Vincent Sorg (Die Toten Hosen, In Extremo, Broilers) in den legendären Principal Studios in neue Gefilde – und die machen ab dem ersten Track süchtig.

Freuen dürfen sich Fans bei der 13. Platte auf ein teuflisches Dutzend brandneuer Songs: eingängige Balladen oder Speedfolk-Songs, die das Tanzfieber wecken, mitsingbare Trinklieder und fröhliche Reggae-Elemente – da ist für jeden etwas dabei! Nur an Traditionals wurde bei diesem Album gespart, um anderen Themen mehr Raum zu bieten.