Wenn Dudelsäcke auf harte Rockgitarren treffen, Drehleiern und Flöten unheilige Allianzen mit donnernden Drums eingehen, und sich mittelalterlicher Folk mit modernem Rock zu einem berauschenden Gebräu verbindet, dann ist man in der Welt von Nachtgeschrei. Anfang des Jahres 2006 von Ex-Mitgliedern der erfolgreichen Gruppen „Mind in Progress“ (Acoustic Rock) und „Black Sheep“ (Folk-Rock) gegründet, nehmen Nachtgeschrei ihr Publikum mit auf eine Zeiten- und Weltenreise. Sie verstehen es, ihre Zuhörer in mittelalterliche Melodien einzuspinnen und mit wildem ungezügeltem Rock ins Hier-und-Jetzt zurückzupeitschen – ganz ohne verklärte Spielmannstümelei oder Anbiederung an irgendwelche Trends oder Konventionen. Die jungen Musiker (Anfang bis Mitte zwanzig) können dabei auf eine mehrjährige Bühnen- und Studioerfahrung zurückgreifen, um eine einmalige Mischung aus Licht und Düsternis, aus tanzbarem Mittelalter und Schweiß treibendem Rock zu kreieren.

Die Welt von Nachtgeschrei ist voller Gegensätze: urtümlich, melodisch und doch mit der nötigen Härte. Mittelalterrock ohne Hexen, Henkersknechte und Minnesänger, sondern direkt und zeitgemäß, immer zwischen Hard’n Heavy, archaischem Mittelalter und anheimelndem Folk.Seitdem sich Anfang 2006 Ex-Mitglieder der Bands „Black Sheep“ (Folk-Rock) und „Paimon“ (Melodic Death-Metal) zusammentaten, um aus ihrer mehrjährigen Live- und Studioerfahrung einen unheiligen Pakt zu schmieden, gelten die 7 Frankfurter als Senkrechtstarter des Genres.Konzerte mit Szenegrößen wie „Subway to Sally“, „Saltatio Mortis“, „Schelmish“, „In Extremo“ oder den „Apokalyptischen Reitern“ unterstreichen den Stellenwert, den die sympathische junge Gruppe mittlerweile in der Szene genießt – da war es nur logisch, bald mit einem Album nachzulegen: das Debütalbum „Hoffnungsschimmer“ (Release: Mai 2008) wird europaweit über Massacre Records veröffentlicht – und so wird das Jahr 2008 ganz im Zeichen des „Hoffnungsschimmers“ stehen, wobei nicht zuletzt die Live-Präsentation des Albums im Vordergrund stehen wird.Egal, ob die Band auf Heavy-Metal-Festivals, Folkfesten oder Gothic-Treffen spielt: Nachtgeschrei hinterlassen überall verbrannte Erde und begeisterte Scharen im Banne ihrer Musik – moderner Mittelalterrock, zeitlos und unverblümt.